Dienstag, 22. Mai 2012

Ein Aquarium zum Selbstbasteln


Stefan hat zu seinem Geburtstag ein Aquarium bekommen. So einen zum Selbstbasteln, also nur eine leere Box aus Glas. Wir haben uns sofort an die Arbeit gemacht, um es in ein gemütliches Zuhause für schöne Fische zu verändern, aber wir hatten ja null Ahnung wie viel Arbeit das wirklich bedeutet!

Am Anfang ging alles gut...
Ich habe den heßlichen Tisch, den wir als 'Untersetzer' gekauft haben, mit der Hilfe von Farbe in eine Fantasieteichlandschaft verändert...
Stefan hat alle unsere Meeresschätze, aus Zanzibar und Bagamoyo, auf dem Boden ausgebreitet und geputzt und zusammengeklebt und gebohrt und geschraubt um schöne 'Koralwände' zu kriegen

Dann ist es kompliziert geworden: wir sind zu einem kleinen Fluß gegangen und haben uns Sand geholt. Als wir den in das Aquarium gefüllt haben, war das Wasser so trüb, dass die Fische wohl in einander gebumpst hätten, wären sie da! Durchsicht null! Uns ist halt nie ins Sinn gekommen, dass der normale Sand zu schmutzig sein könnte für ein Aquarium... Und noch schlimmer, die glaserne Box war nicht dicht! Wasser ist rausgeronnen - so haben wir alles abgebaut und das Aquarium zur Reparatur gebracht und den Sand x-male gewaschen...

Der zweite Versuch ist besser gegangen -

Stefan stolz mit seiner Wasserlandschaft
- das Wasser war klar, die Box dicht - ihr könnt euch denken, wie schockiert wir waren, als wir nach einem Spaziergang zurück ins Haus kamen und uns dort eine Flut erwartete! Das ganze Wohnzimmer war unter Wasser, das Aquarium aber halb leer. WIESO!? Wir haben endlich den Filter als den Schuldigen identifiziert, unter Fluchen alles abgewischt und zum zweiten mal abgebaut.

Wird das eine Geschichte mit glücklichem Ende? Wer weiß. Versuch Nummer drei gab es noch nicht, aber es steht ziemlich klar, dass wir noch Wochen davon entfernt sind, das Aquarium mit Leben zu füllen. Wir wohlen ja keine traumatisierte Fische haben :)

Die Lektion der Geschichte: alles, was man in Afrika kauft, geht sofort kaputt! Das ist halt die negative Konsequenz, wenn ein Kontinent ein Export-Müllhaufen ist...

Donnerstag, 17. Mai 2012

Abendrot

Die Regenzeit hat ganz bestimmt ihre Vorteile, zum Beispiel die tollen Sonnenuntergänge...


Montag, 14. Mai 2012

Wieder in Uganda

Liebe alle, wir waren die ganze Woche in Uganda, und ich habe vergessen, euch das mitzuteilen! Es war wieder an die Zeit, unsere HORIZONT3000 Kollegen aus ganz Ost-Afrika zu treffen, die Neuigkeiten zu hören, die Zukunft zu planen und vor allem sich auszutauschen...


Zacetek je bil sportno obarvan - HORIZONT3000 se je pomeril  z domaco ekipo iz Masake v nogometu... Fantje in dekleta so zadevo vzeli zelo resno...

Stefan hat es gelangt, ein paar spektakuläre Kopfschiesser zu machen und  noch spektakulärer ein paar male auf den Boden zu stürzen und sich die ganze Nase an der Erde abzureiben - aber, HORIZONT3000 gewann gegen alle Erwartungen und somit war der gute Anfang des Treffens gesichert!
Evo, celotna zasedba - HORIZONT3000 sodelavci Vzhodna Afrika. Kar dosti nas je, a ne?

Medtem ko je Stefan igral nogomet, odbojko in kaj vem se kaj, sem jaz odkrivala lepo naravo. Sestanek  smo imeli na jezeru Nabugabo, priblizno 3 ure voznje juzno od Kampale, glavnega mesta Ugande. Jezero Nabugabo je le z ozko pescino loceno od Viktorijinega jezera, najvecjega jezera v Afriki... Sprehajala sem se po travnatih planjavah in opazovala ibise, lokalne crno bele ptice, ki predirno kricijo in tako razbijajo tisino vsenaokrog...
Wir haben endlich unsere drei neue Kollegen kennengelernt,  die ab heute in Tansania tätig werden - wir sind also nicht mehr alleine in Dar! Alle sehr nett und mit interessanten Lebens- und Arbeitsgeschichten... Unsere Tansania-gruppe von links nach rechts: Klaus, Brigitte, Falk und ganz rechts vorne unsere (Ex)-Chefin Katharina, die gerade aus der Mutterschutz zurück ist, mit zwei Monate altem Tim am Schoß
Seveda nismo samo klepetali in igrali sportne igre, tudi resni sestanki so bili na programu... Kadar je sijalo sonce, pac zunaj :)

Dienstag, 1. Mai 2012

The small Serengeti

Mikumi National Park is called the small Serengeti - you know, after the world famous Serengeti National Park in the north of Tanzania, after which The lion king was drawn. Mikumi is much less known and lies in the south, but we found it really beautiful! The landscape is savanna, flanked by the mountains, and in the evening clouds, after the rain, with its fresh green colour of the rainy season, it looked just magnificent!

The first giraffe greeted us a few meters after the entrance...
...and zebras soon joined in!

And after that, the savanna was just beaming with life!
Only the hippos were a bit shy and would not come out of the water...

...and we spotted the bufallos as we were already exiting, in the evening dusk.



On the road again

Wir wollten für das verlängertes Wochenende nach Mikumi National Park reisen, um endlich mal ein Safari zu machen, weil der Park nur 300 km von Dar es Salaam entfernt ist und weil wir unser neues Auto mal testen wollten. Wir wollten wenigstens zwei Drives machen, und dann noch Udzungwa Mountains besuchen, eine kleine Wanderung oder zwei, voll entspannt (so viel Zeit und so eine kleine Distanz ist ein Luxus in Tanzania). Einiges geschafft, nur nicht ganz so wie erhofft...

Tag 1
Motor überhitzt nach zwei Stunden Fahrt. Wir bleiben stecken in der Mitte vom Busch, stellen uns ins Schatten. Ich gehe zu der Schule in der Nähe, beginne Menschen zu fragen, wo es hier denn einen Automechaniker geben würde und nach so 20 min kommt ein junger Bursche auf dem Motorrad und schaut sich die Sache an.  Leider Gottes, zu unserer ewigen Scham, haben wir Wasser in das falsche Reservoar gefüllt und also de facto ohne Motorkühlung gefahren! Wir füllen Wasser nach und auf nach Morogoro, der Stadt auf der halben Strecke zu Mikumi, wo wir wieder rumfragen und in ein Loch von einer Werkstätte geschickt werden. Dort stehen beinahe nur Schrottautos und die, die noch nicht Schrott sind, drohen das zu werden, weil die jungen Mechaniker sie so gefühllos hauen. Dort verbringen wir die nächsten vier Stunden, uns wird erklärt, unser Kühler hat ein Loch, das ist jetzt repariert, alles wieder ok. Wir checken in ein Hotel ein und sagen uns, wir versuchen es morgen bis zu Mikumi zu kommen.

Jungs aus dem Dorf zeigen uns, wo man Kühlwasser einfüllen muss :)

Tag 2
Glücklich auf dem Weg. Nach einer Stunde Fahrt überhitzt der Motor wieder. Wir sehen jetzt das rießig große Loch im Kühler sogar, alles kocht und spritzt. Füllen Wasser auf, fahren zurück nach Morogoro mit Pausen jede halbe Stunde um den Motor kühlen zu lassen. Im Morogoro fragen wir jetzt den Hotelbesitzer nach einer echt guten Werkstätte, werden schnell vermittelt, express behandelt, nur - den Kühler kann man nicht mehr reparieren, man muss ihn austauschen. 250 Euro. Checken in das Hotel ein und warten auf das Auto.
Die Reaktion auf Break-down Nr. 2? GEFRUSTET!!!

Tag 3
Dritter Versuch nach Mikumi zu kommen ist erfolgreich! Um fünf Uhr Nachmittag sind wir im Park, hier kommt die erste Giraffe, es beginnt zu regnen, die Scheibenwischer geben auf. Die wollen nicht mehr. Checken in das Hotel ein, schlafen drüber. Unser Hotel ist eine Lehranstalt, wo auch Automechanik gelehrt wird. Am Morgen spazieren wir zu der Lehrwerkstätte, unterbrechen den Unterricht und bitten um Hilfe. Stunde und einhalb und der Lehrer, samt ungefähr 20 Studenten, haben die Scheibenwischer im Griff. Gut so - denn es regnet die ganzen fünf Stunden zurück nach Dar.

Der nette Automechaniklehrer im blauen Mantel erklärt unser Fall seinen Studenten

Beim Aufschrauben des Lenkrads war Stefan nicht so gut zu Mute (aber war alles ok)

Bilanz
Für drei Tage Reise haben wir drei verschiedene Automechaniker/Werkstätte aufgesucht.
Für drei Tage Ferien haben wir nur drei Stunden Spaß gehabt - ein Spaziergang in den Bergen in Morogoro und ein Drive im Mikumi National Park.
Wir haben fürs Auto zweimal so viel Geld ausgegeben wie für uns.

Mittwoch, 25. April 2012

What's in a name?

Maasai women are known to be one of the groups of people with the least rights on this Earth. They have a very low value in the economic system of the Maasai and it is seldom that a husband would be willing to sell a goat to get money for the wife's doctors' visit when she is sick. They even get only second-quality food and are sometimes stunted in growth compared to the men!



Yet, in other ways, they have more rights than women of other ethnic groups living in Tanzania. They build the family huts, which means they have ownership rights to their homes. Under special circumstances, when there is no adult man in the family, they can even change their sex! They need to do a ritual ceremony in which they take over a new, male name (hence identity) and from that point on they are allowed to take part in the men's meetings and decision making. How about that!

Freitag, 20. April 2012

Good bye Bongowood-style

Bongo is the Kiswahili word for brain and also the slang name for Dar es Salaam, telling us that the people living in this huge city have brains enough to come through any situation in life - in short, they are born survivors.

The film industry in Dar es Salaam, although small, is booming. Just as India has Bollywood and Nigeria has Nollywood, Tanzania has Bongowood. And it suffered a terrible loss last week, with the death of one of its most famous actors, Steven Charles Kanumba, at 28 years old. Knifed to death by his girlfriend, died of heart attack, overdosis? We don't know.


What we do know is that the whole of Dar es Salaam came to a stop on the day of his funeral. About 40,000 people came, blocked several roads, fainted in front of his coffin, threw flowers and stood on the heat for hours just to get a glimpse of his coffin. He was loved by everyone and his importance in every home means that he was important to the government also. Not only was the first lady, mama Salma Kikwete, attending, but also the Vice President of Tanzania was there... You could only compare the whole affair with the death of Princess Diana.


Now, back to Bongo. After the masses blocked several roads and only one leading to the cementery remained passable, some clever guys quickly put up a roadblock, telling everyone that they have to pay a fee of 500 KSh (25 Cents) if they want to proceed. People knew the guys were fake, but were rushing to the funeral and could not be bothered to call the police, they rather paid than to be too late... If I imagine that only 5,000 of the 40,000 people paid, those guys made more than 1000 Euro on that single morning! That is BONGO!

Montag, 16. April 2012

The first ones

Prvi cevapcici iz najinega novega zara

Das neue Auto, endlich gekauft! Das erste nach dem legendaren Skoda Oktavia, nach dem der Stefan immer noch weint... Ist ein Toyota RAV4 - aber wenigstens die Farbe ist gleich, dunkelgruen...

Mittwoch, 11. April 2012

Zanzibar forever

Pa je prisla - najina druga Velika noc v Dar es Salaamu! Lani sva se ja posteno potrudila z nasimi tradicijami, barvala sva pirhe in jedla kolikor dobro se je dalo. In odkrila, da se v Dar es Salaamu nic ne dogaja za Veliko noc in da velikonocnega vzdusja enostavno ni. Tako sva se letos odlocila, da dolg vikend izkoristiva za obisk Zanzibarja!

V Stone Townu, glavnem mestu Zanzibarja, sva se sprehaja po zavitih arabskih ulicah in si privoscila kavico v hotelu iz 1001 Noci...
Na promenadi, kjer se zbira zanzibarska mladina, sva obcudovala njihovo tekmovanje v umetelnih skokih v vodo...


Nato pa sva se odpravila pogledat enega zadnjih preostankov tropskega gozda, ki je vcasih pokrival Zanzibar (otok je dandanes porasel le se z trnicevjem in drugim grmovjem, gozd je ze davno posekan).


Na vzhodni obali je morje cudovito, azurno plave barve, pesek je bel in mehak, nebo je neskoncno... Ampak seveda se je treba tudi v paradizu drzati pravil (prepovedano parkirati zmaje).


Morje in sonce sta naju prevec zaposlila, da bi dosti mislila na Veliko noc - na pirhe so naju spominjali le kokosovi orehi. Ampak se je izplacalo!

Dienstag, 3. April 2012

Das erste mal gegrillt



Stefan hat am Wochenende gebastelt! Ein alter Tontopf, ein paar Stueck Metalnetze und schon war unser neuer Griller fuer einen Grilltest bereit. Den hat er fabelhaft bestanden, die Wuerstel haben gut geschmeckt (nein, nicht so wie Kaesekrainer, aber gut genug)...

Mittwoch, 28. März 2012

Dieb im Haus

Ich habe mich gerade gemuetlich auf dem Boden ausgebreitet, der ja verfliesst und kuehl ist und sich daher bestens fuer einen Nachmittagsschlaefchen eignet, als ich das gruselige Gefuehl hatte, jemand beobachtet mich...

Ich drehe mich um und sehe in der Kueche nur noch ein schwarzes Etwas mit hellen Augen, das in ein paar Sekunden verschwunden ist... Ich laufe in die Kueche, dessen Tuere ich ja der Brise wegen offen gelassen habe, und merke, dass die Bananen auch weg sind, alle vier, die ich am Vormittag eingekauft habe!

Da laufe ich prompt raus und wen sehe ich da, hochzufrieden mit sich selbst, sicher auf unserem 2m hohem Wassertank, wie er mich frech beobachtet und noch frecher meine Bananen futtert? Ein Affe! Ein Affe ist in die Kueche gekommen, sich gedacht, was fuer ein toller Supermarkt und sich selbst bedient!


Freitag, 23. März 2012

Spring is in the air

Technically speaking, Dar es Salaam is now entering autumn, since it is before the cold season. But, in all honesty, it is difficult here to speak of a cold or a hot season and I think that every rainy season just signifies spring. Water is life and the temperature becomes bearable enough for creation of more life, as shown to us on every step by animals and plants...

Monkey families make us smile on our walks through the University Grounds
 I think people all over the world start working in their gardens in the spring. In Tanzania, this means especially cutting trees - but unlike in Europe, the process is really simple and kind of rough. You just take your average worker with a huge machete and hack the tree down until it barely has any branches left... The first time I saw it, I thought, these crazy Tanzanians, this tree will die for sure - but now I know that in six months' time the tree will grow back to its full size! So strong is the force of nature in the tropics that you really don't have to worry about cutting too much...

The beginning phase, 11 am: the tree with a guy with a machete
The end phase, 12 o'clock: where did the tree go?

Endlich legal unterwegs

Nach einem Jahr in Tansania (und nach einem halben Jahr seitdem unsere internationale Führerscheine abgelaufen sind) haben wir uns mit Stefan gedacht, es ist an der Zeit, sich einen tansanischen Führerschein zu besorgen. Für solche herkömmliche Dokumente ist das zuständige Büro ziemlich gut organisiert, da kann man nicht klagen. Aber der Erfolg einer Nachfrage hängt trotzdem ziemlich stark davon ab, mit welchem Beamten man zu tun hat...

Für Stefan ist alles glatt gelaufen. Er hat das Formular ausgefüllt, seine biometrische Daten wurden genommen, er hat 20 Euro gezahlt und punkt - alles in weniger als einer Stunde erledigt.

Toll, habe ich mir gedacht, und nach einer Woche selbst das Büro besucht. Habe mein Formular ausgefüllt und dann wurde mir höflich gesagt, dass Österreich kein Commonwealth-Staat ist und deswegen der Prozess viel komplizierter und teurer sein wird als normalerweise für eine Umschreibung. Ich muss 70 Euro zahlen und drei verschiedene Büros aufsuchen um drei verschiedene Bestätigungen zu bekommen... Logisch hatte ich keine Lust auf so ein Prozess und naiv wie ich bin, habe ich gesagt:
"Aber mein Mann hat den Führerschein letzte Woche problemlos bekommen!!!"
Da haben sie prompt im Computer nachgeschaut, Stefans Name gefunden und gemeint, ja, da ist wohl ein Fehler passiert, er hätte ihn nicht kriegen sollen...

Glücklicherweise haben sie Stefans Führerschein nicht zurückverlangt :) und nach langen Diskussionen von drei Top-Beamten entschieden, dass sie bei mir den gleichen Fehler machen werden :)

Mittwoch, 21. März 2012

Mokrota

Kako naj razlozim, kako vlazen je zrak v Dar es Salaamu po dezju? Kot po avgustovski nevihti? Morda.

Vsekakor se premikamo v oblaku pare, nasa oblacila so vedno rahlo vlazna, nasa koza je gladka in drseca kot koza kac in zvecer izgleda malce nagubana, kot po dolgi kopeli. Meni se dnevno vsaj trikrat zameglijo ocala, ko npr. stopim iz stavbe, kjer je le 30 stopinj Celzija, na ulico, kjer jih je 35.

Torbice, ki visijo na obesalniku, so prekrite s sivo plesnijo, obleke na policah smrdijo po gnilobi, in najini mali zabici, Mr. Frogiju, je udobno vlazno v Stefanovem gojzarju in sploh ne potrebuje mlake!

Montag, 19. März 2012

Rainbow in the trees

Early in the morning, when we sit on the veranda and have breakfast, we always observe the birds jumping around in our oleander bushes and the neighbours' banana trees. Their colours are just magnificent - believe it or not, the 4 million city of Dar es Salaam is actually a very important birding area!

Small, cute and NOT a steak - blue-capped cordon bleu

Our favourite, a narcissistic beauty, who comes each morning to watch herself in Stefan's motorbike and pecks the hard metal as if kissing it

Our second favourite, a small parrot, apparently called a lovebird (seriously!)
 
Red-billed fire-finch

Spectacled weaver

Dienstag, 13. März 2012

STRABAG kommt!

Wir sind froh berichten zu  koennen, dass die Zukunft des Verkehrsystems von Dar es Salaam in den Haenden von Strabag liegt. Die oesterreichische Firma ist engagiert worden um eine 'super schnelle' Strasse quer durch die Stadt zu bauen, was soviel heisst wie die jetztige Strasse ausbauen und erweitern.


Der erste greifbare Ziel soll sein, die Reisezeit von Kivukoni (bei dem Meer) bis zu Ubungo (letzte grosse Kreuzung vor der Strasse nach Morogoro) auf 15 min zu reduzieren. Zur Zeit ist die so 25 min um drei Uhr nachts, als es kein Verkehr gibt, im Durchschnitt so 45 min und beim Stau, wer weiss (eine obere Grenze gibt es nicht). Da koennen wir nur eines sagen - viel Glueck!

Die Arbeiten haben noch nicht begonnen, aber weisse Menschen in blauen Overalls spazieren schon rundherum...

Donnerstag, 8. März 2012

The world is our classroom

Since the standard of Tanzanian universities, although by no means low, still cannot be compared to that of the universities of the developed world, studying abroad is a dream for most young students. Obviously, the interest is mutual - every university which can boast with students from all over the world authomatically improves its image a great deal. And NOW seems to be THE season for university hunters in Tanzania... There are announcements in the newspapers, huge billboards on the roads, university fairs all over the place...


Yes, there are some English universities trying to attract students for themselves. But they are far outdone by universities from Malasyia (the absolute winner regarding self-marketing), Pakistan and my favourite new kid on the block - Russia! So which one would you choose?

Mednarodni dan zena

Mednarodni dan zena v Tanzaniji se ni zasel v pozabo, predvsem se ga verno spominja ICD-jev sosed v zgradbi, kjer imamo pisarne, TGNP.

TGNP (Tanzania Gender Networking Programme) je precej radikalna organizacija, ki zeli zgraditi feministicno gibanje za socialno preobrazbo spolov in opolnomocenje zensk. TGNP-ju redno uspe priti v casopise s to ali ono akcijo, nazadnje so na svoj 'Festival spolov' povabili celo vrsto homoseksualnih aktivistov. Ker je homoseksualnost v Tanzaniji prepovedana in kriminalna, je ta poteza precej razburila javnost.

No, kakorkoli ze, na mednarodni dan zena je TGNP-jeva obicajna 'Diskusija o razvoju' trajala cel dan, gostov je bilo na stotine, prodajalo se je dosti izdelkov kmeckih zena, plesalo in pelo se je tudi! Le rdecih vrtnic niso delili...  Brez rdece vrtnice pa dan zena ni to, kar je vcasih bil, a ne?

Mittwoch, 7. März 2012

Paradies im Verlieren

Tanzania leidet sehr unter der Zerstoerung der Natur. Wenn man an die grossen Savannas und wilde Tiere denkt, ist einem der Schmutz und der Muell, der sich ueberall ansammelt, vielleicht nicht so praesent, aber die alltaegliche Realitaet ist leider voll von Abfall. Keine Muellentsorgung, Importe von Plastik, Ueberbevoelkerung in den Staedten tragen alle dazu bei, dass ein Durschschnittstanzanier auf einem Muellhaufen lebt.

Plastiksackerl sind, so wie anderswo in der Welt, einer den groessten Uebeltaeter ueberhaupt. Zanzibar, dessen Tourismusindustrie an versaeuchten Straenden leidet, ist der einzige mir bekannte Akteuer in Tanzania, der den Gebrauch von Plastiksackerl verboten hat. Guter Willen alleine hilft natuerlich nicht - der Gesetz ist leider nicht wirklich ausgefuerht. Die Touristen sind abgetan, die Meerestiere sterben - Zanzibar aber importiert zur Zeit 35,000 Tonnen von Plastiksackerl jaehrlich, was ungefaehr einem Million Dollar entschpricht. Nicht wenig fur ein sehr armes Land!